Damit Ihre Arbeit Früchte trägt

Obstflächenstatistik

Statistik

Kirschen und Aprikosen im Plus

Flächenstatistik Obstarten

Kumulierte Flächenentwicklung der Obstarten 2005-2016. (Quelle BLW)

 

Ende Oktober veröffentlichte das Bundesamt für Landwirtschaft BLW die aktualisierte Obstflächenstatistik. Während sich die Apfel- und die Birnenflächen stabilisieren, setzen sich bei den Aprikosen und bei den Kirschen die positiven Trends der letzten Jahre fort. Bei den Zwetschgen zeichnet sich nach einem kleineren Wachstum der Flächen nun wieder ein ebenso leichter Rückgang ab. Zusammen mit den Tafeltrauben und weiteren Nischenkulturen zählt das BLW 6338 ha Obstkulturen auf 2244 Betrieben. Die Hochstammkulturen sind in dieser Zahl nicht eingeschlossen.

Seit 2005 wuchs die Anbaufläche der Kirschenkulturen um rund 35%, die der Aprikosen um rund 20%. Dieses Wachstum beim Steinobst ist zum Teil auf den Umstieg auf Niederstamm zu erklären, aber auch durch den allgemeinen positiven Trend der Schweizer Sommerfrüchte, welche ihre Saison etwas ausdehnen konnten und beim Konsumenten beliebt sind.

Bezüglich Sorten sticht bei den Äpfeln das Wachstum von Gala (+6.3% oder plus 54 ha innert Jahresfrist) ins Auge. Die Leadersorte baut damit ihren Abstand noch aus und steht nun auf 915 ha. Dem stehen Rückgänge von Golden Delicious (-4.1%), aber auch von Braeburn und Jonagold gegenüber. Bei den Birnen wachsen erwartungsgemäss die Flächen von Kaiser Alexander (+ 7 ha) und neuer Sorten (+ 10 ha) auf Kosten der übrigen etablierten Sorten. Kaiser Alexander steht mit 231 ha an der Spitze, gefolgt von Williams (179 ha), Conférence (130 ha) und Gute Luise (103 ha).

Von den 721 ha Aprikosenkulturen stehen immer noch 689 ha (96%) im Wallis. Die Kirschen zeigen ein sehr breites Sortiment; an der Spitze steht Kordia, gefolgt von Regina, Dolleseppler, Merchant und Vanda. Bei den Zwetschgen führt Fellenberg die Statistik an.