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Der Bundesrat beantwortet die Interpellation Pezzatti

Interpellation Bundesrat

In seiner Antwort auf die Fragen von Nationalrat Bruno Pezzatti schreibt der Bundesrat, dass er vor allem in den Bereichen Oberflächengewässer, Anwender und Biodiversität Handlungsbedarf erkennt. Er räumt ein, dass die Risikoreduktion um 50% nicht wissenschaftlich begründet ist, sondern auch «den Aspekt der Qualitätsverbesserung» beinhalte. Da der Zeitraum 2012-2015  die Grundlage für die Berechnungen bildet, werden die früher unternommenen Anstrengungen nicht berücksichtigt. Von einem Paradigmenwechsel, wie ihn leitende Stellen der Bundesverwaltung angesprochen hatten, sei im Aktionsplan nicht die Rede. Im Zentrum stehe vielmehr die konsequente Umsetzung des integrierten Pflanzenschutzes. Der Bundesrat will aber die Risiken nicht bewerten, die sich aus weiteren Restriktionen im Bereich PSM für die Landwirtschaft ergeben. Der Betriebsleiter müsse die Massnahmen auswählen und verantworten. Der Aktionsplan wolle die produzierende Schweizer Landwirtschaft und deren Nachhaltigkeit stärken, so der Bundesrat. Bei den umzusetzenden Massnahmen werde auf ein möglichst günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis geachtet.

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20163659