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Ernte- und Marktsituation Aprikosen KW 27

abricots

Die Walliser Aprikosen kommen jetzt auf dem Markt. Trotz einer halben Ernte, verglichen mit dem Vorjahr, sind bereits relevante Mengen auf dem Markt verfügbar.
Letzte Woche betrug die geerntete Menge 569.1 Tonnen, welche deutlich über der Wochenprognose von 485 Tonnen lag. Für die Woche 27 beträgt die gesamtschweizerische Prognose 550 bis 600 Tonnen. Die Vollernte beginnt diese Woche und wird sich noch über drei weitere Wochen ziehen. Aufgrund der hohen Temperaturen, welche vor ein paar Tagen herrschten, sind die Walliser Aprikosen geschmacklich ausgezeichnet.

Regionen
Martigny-Coude du Rhône:
Die Ernte lauft weiter unter guten Bedingungen. Die Ernte der sehr frühen Sorten ist nun beendet. Man pflückt zurzeit die letzten Orangered®. Man hat begonnen die Sorten Goldrich/Jumbo Cot, Bergeval® und die ersten Bergarouge zu ernten.

Charrat und Umgebung: Die Ernte der frühen Sorten und Orangered ist abgeschlossen. Die Ernte  geht schneller voran als erwartet und die Produzenten ernten bereits die Sorte Goldrich/Jumbo Cot.

Saxon: Die Ernte  bei Orangered® ist abgeschlossen. Im Tal und in Hanglagen pflückt man dieselben Sorten wie in den anderen Regionen.

Aproz, Fey und Salins: Die Ernte geht zügig voran und für die Sorten Orangered® und Colorado sind abgeerntet. Man stellt fest, dass mehrere Sorten gleichzeitig reifen. Der Unterschied zwischen dem Tal und den Hanglagen ist nur sehr gering.

Marktsituation und Importregelung
Der Markt läuft nicht so gut und ist noch nicht richtig in die Gänge gekommen. Wir stellen fest, dass die Zusammenarbeit mit dem Detailhandel funktioniert und der Wille vorhanden ist, dass der Konsument überall Walliser Aprikosen in den Läden finden kann. Wir hoffen, dass die Nachfrage an Schweizer Aprikosen  wieder steigt mit den besseren Wetteraussichten.
Die freie Importphase ist am 30. Juni geendet. Der Inlandbedarf wird weiter mit Importware ergänzt. Dafür ist ein Kontingent vom 01. – 04. Juli von 250 Tonnen noch gültig. Für den Zeitraum vom 5. bis  11. Juli wird ein Kontingent von 100 Tonnen gesprochen. Die Situation wird am 10. Juli neu analysiert und anschliessend entscheidet das Produktzentrum Aprikosen über das weitere Vorgehen.