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Neue Ressourceneffizienzbeiträge im Obstbau

Ersatz Herbizid durch Fadengerät

Das Bundesamt für Landwirtschaft hat am 18. Oktober das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2017 verabschiedet. Mit diesem Verordnungspaket wurden Ressourceneffizienzbeiträge für den Obstbau genehmigt. Neu können die Produzenten Beiträge für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau beantragen. Diese Beiträge werden bis 2021 ausgerichtet.

Folgenden Massnahmen (oder eine Kombination derer) sind Beitragsberechtigt:

  • Verzicht auf den Einsatz von Herbiziden zwischen den Reihen und maximal eine Behandlung mit einem Blattherbizid pro Jahr auf dem Baumstreifen. (Beitrag: 200 Fr./ha und Jahr)
  • Vollständiger Verzicht auf Herbizide. (Beitrag: 600 Fr./ha und Jahr)
  • Verzicht auf Fungizide mit besonderem Risikopotential gemäss Liste «Pflanzenschutzmittel mit besonderem Risikopotential» des Aktionsplanes Pflanzenschutzmittel (siehe Anhang). (Beitrag: 200 Fr./ha und Jahr)

Zudem muss für den Erhalt der Beiträge auf Herbizide, Akarizide und Insektizide mit besonderem Risikopotential des Aktionsplanes Pflanzenschutzmittel (siehe Anhang) verzichtet werden.

Auf allen angemeldeten Flächen einer Kultur muss dieselbe Massnahmenkombination umgesetzt werden.

Der Bewirtschafter muss folgende Aufzeichnungen führen:

  • Eingesetzte Pflanzenschutzmittel mit Angaben der Menge
  • Datum der Behandlung

Achtung:

Können die angemeldeten Massnahmen nicht eingehalten werden droht eine Kürzung der Beiträge um 200 %.