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Ernte- & Marktsituation Beeren KW 30

Beeren

Strauchbeeren
Himbeeren:
In Woche 29 lag die Erntemenge mit 145.4,7 t unter der Prognose von 152 t. Die Schätzung von 132 t für Woche 30 ist fast identisch mit der Vorwoche.
Nach sieben Wochen Produktion liegt die Himbeerernte bei 46,1 % des Durchschnitts von 2013–2017. Die Himbeerproduktion wird dann mit den ersten Herbsthimbeeren bis Oktober fortgesetzt. Die klimatischen Bedingungen, die wir erleben, wirken sich negativ auf die Produktion aus, welche stabil oder sogar leicht steigend mit den Herbsthimbeeren ist. Die Produktionsmengen bleiben deutlich unter den Ernteprognosen.

Brombeeren: Die Ernte der letzten Woche war mit 67.2 entschpricht die Wochenprognose. Die Produktion von Brombeeren wird durch die aktuellen Wetterbedingungen begünstigt und befindet sich in voller Ernte. Für die Woche 30 werden für die gesamte Schweiz 71 t erwartet. Die Qualität der Brombeeren ist ausgezeichnet. Die Produzenten achten auf die Reife dieser Beere, die eine optimale Reife hat und den Konsumenten gefällt.

Heidelbeeren: Die Haupternte ist voll im Gange. Die Ernte der letzten Woche (29) betrug 57.6 t. In Woche 30 werden die Mengen mehr als 61 t betragen.

Johannisbeeren: Die Ernte für Woche 29 betrug 45.4 t. Für diese Woche werden 30, 47,8 t erwartet. Die volle Ernte ist vorbei. Die gelieferten Mengen (188 Tonnen) liegen derzeit 3 % über den wöchentlichen Prognosen. Die Qualität der Johannisbeeren ist ausgezeichnet.

Erdbeeren: Die Ernte der letzten Woche lag mit 137,2 t unter den wöchentlichen Prognosen (- 4 %). Die Situation bei den Erdbeerkulturen ist stabil, die Terminkultur gehen zu Ende und die Mengen der remontierende Sorten nehmen zu. Die Prognose für die Woche 30 für die gesamte Schweiz liegt bei 124,5 t. Die am 23.07.2018 produzierte Menge von 5802,6 Tonnen entspricht 80 % des Durchschnitts von 2013–2017.

Marktsituation
Für Himbeeren gilt der Markt als akzeptabel, wenn man die Aktivitäten an der Verkaufsfront und das Fehlen von Verbrauchern aufgrund der Sommerferien bedenkt. Allerdings sind Importe notwendig, da die einheimische Ware den Bedarf des Landes nicht vollständig deckt.
Bei den Brombeeren folgen die Wochen aufeinander und sind leider ähnlich. Der Markt ist nicht katastrophal, jedoch nach wie vor schwierig, da die Verbraucher die verfügbaren Mengen noch nicht absorbieren können. Die Produktion rechnet mit einem Maximum an Aktivitäten für die nächsten Wochen, um den Absatz dieser Beere, die eine optimale Reife hat, zu begünstigen.
Für die anderen Beeren von Sträuchern, Heidelbeeren und Johannisbeeren ist der Markt relativ gut.

Der Erdbeermarkt ist gut. Schweizer Erdbeeren sind gefragt. Angesichts der verfügbaren Mengen war es notwendig, ein Einfuhrkontingent zu gewähren, welches die Übernahme einheimischer Erdbeeren nicht benachteiligt.
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