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Mostobsternte 2018

Mostobst

Die Verarbeiter sind für eine grosse Mostobsternte bereit und freuen sich, reife und gesunde Früchte anzunehmen, um diese zu qualitativ hochwertigen Obstsäften zu verarbeiten.

Bereits Anfang August öffneten einige Mostereien ihre Tore und begannen mit der Verarbeitung von Schweizer Äpfeln und Birnen. Die anstehende Ernte ist gefragt, denn nach dem Frostjahr 2017 waren die Lager leer. Ab sofort dürfen sich die Konsumenten auf frisch gepresste Schweizer Obstsäfte in bester Qualität freuen. Bereits jetzt steht fest: Die Marktversorgung ist bis zur nächsten Ernte gesichert.

Am 14. August analysierte das Produktzentrum Mostobst des Schweizer Obstverbands (SOV) die Lage und legte die Richtwerte für die anlaufende Saison fest. Die Produzenten-Richtpreise für Mostobst bleiben gegenüber dem Vorjahr für alle Kategorien unverändert. Die gewerblichen Mostereien sind bereit, die gesamte anfallende Ernte zu übernehmen. Mit den über dem Inlandbedarf liegenden Mengen werden sie eine Marktreserve anlegen. Daher ist bis zu einer Gesamtmenge von 120 000 Tonnen Mostäpfeln bzw. 12 000 Tonnen Mostbirnen Suisse Garantie kein Rückbehalt erforderlich. Bei einer höheren Gesamtmenge hat das Produktzentrum Mostobst des SOV beschlossen, einen mengenmässig abgestuften Rückbehalt einzuziehen, um den Absatz der ganzen Ernte zu sichern. Für Bio-Mostobst sind keine Rückbehalte notwendig.

Die Hitzewelle der vergangenen Tage dürfte die Erntemengen etwas reduzieren – neuste Schätzungen gehen von einer Gesamtmenge von 120 000 bis 130 000 Tonnen Mostäpfeln aus. Doch insgesamt wirkt sich das warme Sommerwetter positiv auf die Qualität der Säfte aus.