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Eröffnung des Schweizerischen Mosterei- und Brennereimuseums «MoMö»

Mosterei Möhl

Wissen vermitteln, begeistern, und Saft-Konsum fördern

Am 4. Oktober eröffnete die Familie Möhl das Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum in Arbon. «Mit diesem seit vielen Jahren geplanten Schritt möchten wir die Ostschweizer Museumslandschaft bereichern und ein Kompetenzzentrum sein für traditionelles Saft-Handwerk und Brennerei. Das «MoMö» vermittelt den Besuchern Wissenswertes dazu mittels interaktiven Elementen. Diese Entwicklung wird von ihren Anfängen bis zur hochmodernen Obstverwertung von heute -  und der Vorstellung interessanter Berufsbilder in der Getränkebranche – anschaulich vermittelt», sagte Ernst Möhl in seiner Festansprache. Das «MoMö» soll zur Förderung der Marken beitragen und darüber hinaus die Bekanntheit des Ciders fördern. Zudem werden durch das «MoMö» Synergien gebildet zwischen Thurgau Tourismus und der Gastronomie. Bislang haben durchschnittlich bis zu 6000 Personen pro Jahr die Gelegenheit für eine Betriebsführung bei der Möhl AG benützt: Durch das «MoMö» soll die Anzahl der Besucher verdoppelt werden. Bruno Jud nahm an der Eröffnungsfeier teil und gratulierte der Familie Möhl zu diesem zukunftsgerichteten Entscheid. Das «MoMö» stelle eine gute Basis für die Entwicklung der ganzen Branchengeschäfte dar.

Familie Möhl

 

Erleben und Geniessen verbinden

Als wertvoll bezeichnete Bruno Jud, dass das «MoMö» den Konsumenten die Zusammenhänge der Produktion aufzeigt. Die gesamte Welt des Apfels, die Rolle der Bienen und deren Pflege und ein respektvoller Umgang mit der Natur und den Ressourcen wird dabei miteinbezogen. Regierungsrat Jakob Stark, Departement für Finanzen und Soziales, betonte in seiner Ansprache anerkennend, dass dieses einzigartige Mosterei- und Brennereimuseum ohne Beiträge der öffentlichen Hand errichtet wurde. Die Exponate, die nun im «MoMö» zu sehen sind, fristeten zuvor eher ein „Schattendasein“ im Mostorama in Wädenswil. Durch die Einbindung in eine Ausstellung mit interaktiven Elementen erfahren sie neue Wertschätzung. Im Museums-Holzfasskeller sind die grössten ovalen Holzfässer der Schweiz eingelagert. Auch die Kulinarik spielt eine wichtige Rolle: Apfelsaftspezialitäten und saisonale Kost aus der Region können die Besucher an der «MoMö»-Bar geniessen, und im «Saftlade» können Möhl-Säfte, Cider, Spezialitäten und Haushaltsgegenstände, bei denen das Apfel-Motiv sowohl dekorative wie eine funktionale Rolle einnimmt, erworben werden.

Saftlade

 

Im Frühjahr 2019 soll neben dem «MoMö», wo derzeit eine grosse Baustelle ist, ein Obstgarten eröffnet werden, der unter anderem einen Wildbienenlehrpfad beinhaltet.

Weitere Informationen: www.momoe.ch

Isabelle Schwander, Mettendorf