Damit Ihre Arbeit Früchte trägt

IG Zukunft Pflanzenschutz informiert über ihre Aktivitäten

IG Zukunft Pflanzenschutz

Die IG Zukunft Pflanzenschutz, die wir im Januar 2019 mitbegründet haben, präsentiert sich heute Montag an einer Medienkonferenz, orientiert über ihre Vision und zeigt konkrete Alternativen aus Praxis und Forschung zu den einschlägigen Pflanzenschutz-Initiativen auf.

Innovation statt Verbote

Die IG Zukunft Pflanzenschutz anerkennt Handlungsbedarf im Bereich der Pflanzenschutzmittel (PSM). Sie setzt auf Innovation und wirtschaftliche Anreize, statt Verbote, wie sie die beiden Pflanzenschutz-Initiativen fordern. Wenn Produzentinnen und Produzenten wirtschaftliche Alternativen zu bestehenden Pflanzenschutzmitteln erhalten, reduzieren sie deren Einsatz automatisch. Die IG schliesst sich der Überzeugung des Bundesrats an, dass die Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) sowie der Aktionsplan Pflanzenschutz eine solide Grundlage für die Reduktion der Risiken von Pflanzenschutzmitteln darstellen.

Wir wachsen zusammen

Das Thema Pflanzenschutz betrifft uns alle: Produzenten, Verarbeitung, Handel sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Nur durch die Anstrengung aller Akteure der Wertschöpfungskette sowie der Konsumentinnen und Konsumenten können wir Fortschritte erzielen.

Unsere Vision

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat einige PSM als Mittel mit besonderem Risikopotenzial eingestuft. Für diese sollen bis 2030 Alternativen entwickelt werden, die ökonomisch und ökologisch nachhaltig sind. Dazu verpflichten sich die Mitglieder, zusätzliche Projekte zu initiieren, welche zu einer Verdopplung der Investitionen in Forschung und Entwicklung führen.

Eine logische Weiterentwicklung

Unsere Produzentinnen und Produzenten nutzen bereits heute zahlreiche Methoden, um ihre Pflanzen vor Witterung, Naturereignissen, Unkraut und natürlichen Feinden zu schützen. Sie setzen Nützlinge ein, bauen resistente Sorten an, verwenden Techniken wie das Verwirrungssystem oder nutzen technische Innovationen. Die Mitglieder der IG verstärken ihre eigenen Reduktionsbemühungen weiter. Sie setzen bestehende Methoden systematisch und flächendeckend ein und investieren zusätzlich in die Forschung. Mit unserer Vision gehen wir – auch aufgrund des Druckes durch die Konsumentinnen und Konsumenten, einen Schritt weiter und wollen die Risiken von Pflanzenschutzmitteln weiter reduzieren. Das machen wir, indem wir den Aktionsplan Pflanzenschutz umsetzen und in Innovation investieren. Das braucht allerdings Zeit und ist nicht von heute auf morgen erreichbar.

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für die Aufschaltung der Webseite, der Produktion von Leporellos und von Plakaten. Wir halten Sie über die weiteren Schritte auf dem Laufenden.