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Ernte- und Marktsituation Aprikosen KW 26

Abricots

Schweizer Aprikosen, jetzt zugreifen!
Die Walliser Aprikosenernte ist gestartet. Durch den Spätfrost im April müssen leider viele Produzenten Verluste hinnehmen. Die geschätzte Erntemenge entspricht rund 50% einer normalen Ernte. Das Gesamtvolumen wird auf insgesamt 4'100 Tonnen Aprikosen geschätzt. Der Teil der durch den Handel vermarktet wird entspricht dabei rund 2'800 Tonnen. Gerade wegen der sehr schwierigen Situation, aufgrund des Frosts, bleiben verlässliche Informationen für die Vermarktung der Aprikosen eminent wichtig.

Aprikosen
Die Ernte der Aprikosen begann früh in diesem Jahr. Bei den sehr frühen Sorten begann die Ernte bereits am 4. Juni. Für diese Woche werden steigende Mengen erwartet. Bis zum Ende der KW 25 betrug die geerntete Menge 267,8 Tonnen, was deutlich über den Erwartungen liegt. Die diesjährige Ernte hat im Vergleich zu 2016 mehr als 10 Tage Vorsprung. Diese Woche werden über 350 Tonnen Aprikosen von sehr guter Qualität erwartet. Die Aprikose, welche Ursprünglich aus dem Süden stammt, profitierte von den warmen Temperaturen der letzten Woche stark.
Martigny-Coude du Rhône : Die Ernte verläuft unter guten Bedingungen. Die Ernte der Frühsorten ist nahezu beendet. Man pflückt zurzeit die Sorten Orangered® und Bergeval®.
Charrat und Umgebung : Die Ernte der Sorte Flopria ist bereits abgeschlossen. Die Ernte der Sorten Orangered® und Tom Cot® schreitet schnell voran.
Saxon : Die Sorte Orangered® befindet sich in Tal- und Hanglagen in der Vollernte.
Aproz, Fey et Salins : Die Ernte geht zügig voran für die Sorten Orangered® und Colorado.

Durch die Frostschäden sind in Hanglagen die Behänge sehr unterschiedlich. Sie unterscheiden sich je nach Sorte, Parzelle oder sogar nach Baum. Dadurch werden zurzeit mehrere Sorten gleichzeitig Pflückreif.

Marktsituation und Importregelung
Der Markt läuft gut und dank der Zusammenarbeit der Detailhändler sind bereits Walliser Aprikosen in grösseren Mengen in den Läden zu finden. Die Richtpreise sind für die Produzenten und Handelspartner gleich geblieben wie letzte Saison.

Die freie Importphase endet am 30. Juni. Der Inlandbedarf wird mit Importware ergänzt. Für den Zeitraum vom 1. bis 4. Juli wurden insgesamt 250 Tonnen bewilligt. Die Situation wird am 3. Juli neu analysiert. Anschliessend wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Unter members.swissfruit.ch/marktdaten sind die aktuellen Erntemenge der verschiedenen Kulturen ersichtlich.