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Fruchtwelt Bodensee 2018

Voen antifrost

Vom 23.2.2018 bis 25.2.2018 hat in Friedrichshafen (DE) die Fruchtwelt Bodensee stattgefunden. 381 Aussteller aus 13 Nationen haben ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Früchteproduktion vorgestellt. Peter Hauk, Baden-Württembergs Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, fordert in seiner Rede vom Staat die Unterstützung von Risiko-Strategien.

 

 

Klimawandel und Obstbau

Matthias Görgens, Esteburg, Obstbauzentrum Jork, hielt das Eröffnungsfachreferat zum Thema Klimawandel und Obstbau. Er schilderte die Folgen des Klimawandels und unterstrich diese mit Fakten. Alle 10 Jahre beginnen die Bäume rund sechs Tag früher zu blühen und die Ernte beginnt rund 4.5 Tage früher. Auch in Norddeutschland werden die Produzenten immer stärker mit der Kirschessigfliege oder dem Apfelwickler konfrontiert. Extreme Wetterereignisse nehmen zu und Hagelschäden sowie Sonnenbrand auf den Früchten häufen sich. Es stellt sich die Frage, wer die daraus entstehenden Zusatzkosten von rund 0.20 Euro pro kg tragen wird.

Alternativen zum Herbizideinsatz

Verschiedene Anbieter haben ihre Produkte zur Baumstreifenbearbeitung vorgestellt. Dabei kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. So arbeitet der GrassKiller mit Wasserhochdruck, um das Unkraut zu bekämpfen. Andere Hersteller zeigen ihre Fadenmulcher, Sternhacken, Hackgeräte oder Scheibenegge. Welche Techniken sich durchsetzen werden wird sich jedoch zeigen.

Brennöfen, Frostbuster und viel mehr

Ein zweiter Schwerpunkt der Aussteller galt der Frostbekämpfung. Die Firma Voen stellte einen antifrost Ofen vor. Mit Pellet beheizt, sorgt er für Wärme während Frostnächte. Laut Voen beträgt der Anschaffungspreis rund 200 Euro und auf einer Hektare werden rund 40 bis 50 Öfen benötigt, um Frostschäden zu verhindern. Weitere Produkte wie der Frostbuster, Luftumwälzer und Paraffinkerzen versprachen Schutz bei Frostnächten.