Damit Ihre Arbeit Früchte trägt

Direktvermarkter, Verbindung vom Produzenten zum Konsumenten

Direktvermarktungsseminar

Ernst Lüthi, Präsident des neu aufgegleisten Fachzentrums Direktvermarktung des Schweizer Obstverbandes, konnte über 70 Interessierte zum ersten Seminar an der Liebegg begrüssen. Die Direktvermarktung hat in der Landwirtschaft und auch im Obstbau einen anderen Stellenwert erlangt, als noch vor zehn Jahren. «Die Direktvermarktung trägt eine grosse Verantwortung und ist Aushängeschild der Landwirtschaft», betont Lüthi. Daher sei es wichtig, dass dieser Bereich professionalisiert werde. Dazu gehören Richtpreisbulletins, Informationen und Kommunikation, Förderung der Qualität.
Der neue Vorstand des Fachzentrums geht motiviert und ergebnisorientiert in die Zukunft. Als nächste Projekte stehen das Richtpreisbulletin 2018 und die Kostenkalkulation an.
Georg Bregy, Direktor des Schweizer Obstverbandes, sieht die Direktvermarkter als Verbindung vom Produzenten zum Konsumenten. Mit ihrer Nähe zum Kunden, könne der Direktvermarkter wichtige Erklärungen zu diversen schwierigen Themen, wie beispielsweise den Pflanzenschutz abgeben. «Die Direktvermarkter helfen, das Image der Obstproduzenten zu verbessern.» Er wünscht sich, dass sich möglichst viele Direktvermarkter dem Verband anschliessen und sich als Teil der gesamten Branche sehen.

Lebensmittelinspektor Albert Lang erklärte den Teilnehmern die Grundlagen der Lebensmitteldeklaration und gab ihnen Tipps im Umgang mit den Hygienevorschriften. François Miéville, von Agro-Marketing Suisse (AMS) zeigte den Direktvermarktern die Vorteile des Labels Suisse Garantie auf und empfahl ihnen, das Label Suisse Garantie als Marketing Instrument zu benutzen. Details zur Zertifizierung erklärte Marc Küffer von der Interkantonalen Zertifizierungsstelle OIC GmbH.